7. B+B DIALOG Asbest bei der Innenraumsanierung

Schützen, wen es täglich betrifft

Was können Handwerker tun, um sich im Alltag vor Asbestfasern zu schützen, die – unsichtbar – aus alten Bauprodukten freigesetzt werden können? Diese Frage stand im Zentrum des 7. B+B DIALOG Asbest bei der Innenraumsanierung, der am 24. November 2016 in Bonn stattfand. Einige Antworten und Eindrücke von der Veranstaltung finden Sie in unserer Bildergalerie.

Auch aus Bauprodukten, die nur geringe Mengen Asbest enthalten, können Fasern in hohen Konzentrationen freigesetzt werden. Bei den Produkten handelt es sich etwa um Spachtelmassen, Putze oder Fliesenkleber, die sich in Gebäuden befinden, die vor 1995 erbaut oder saniert wurden.

Im Juni 2015 hatte der GVSS (Gesamtverband Schadstoffsanierung) ein Diskussionspapier veröffentlicht, dass diese Erkenntnis enthält und zu der Einschätzung kommt, dass sich solche Produkte in etwa einem Viertel des Gebäudebestands in Deutschland befinden.

Etwa 100 Teilnehmer, darunter Handwerker, Vertreter der Wohnungswirtschaft und Behördenvertreter trafen sich auf dem 7. B+B DIALOG Asbest bei der Innenraumsanierung, um über die Erkenntnisse zu diskutieren. Solange es keine rechtlichen Vorgaben zum Umgang mit der Problematik gibt, gilt es insbesondere für Handwerker pragmatische Lösungen zu finden, die in der Übergangszeit angewandt werden können.

Eindrücke und Thesen von der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie.
Ein ausführlicher Bericht erscheint in Ausgabe 1 – 2017 der B+B BAUEN IM BESTAND.